Glasmarkierung & Auflaufschutz
Glasmarkierung: Glasflächen sichtbar machen, bevor jemand hineinläuft
Glasmarkierungen sind aufgeklebte Folienelemente, die transparente Glasflächen erkennbar machen. Sie verhindern, dass Menschen gegen Glastüren, Glastrennwände und bodentiefe Verglasungen laufen — und damit Kopfverletzungen davontragen, die zu den folgenschwersten Unfällen im Gebäude gehören.
Machen Sie Ihre Glasflächen ansprechend sichtbar, damit niemand Ihre Glasscheiben übersieht.
Wo ist Markierung vorgeschrieben?
In öffentlich zugänglichen Gebäuden, die als barrierefrei gelten, gilt die DIN 18040-1, für barrierefreies Bauen. Die DIN gibt vor, wie transparente Bauteile so gekennzeichnet werden, dass man sie erkennen kann – auch bei schlechten Lichtverhältnissen und mit stark eingeschränktem Sehvermögen.
Die Markierungen müssen kontrastreich sein und auf zwei Höhen angebracht werden. Beispielsweise als Quadrate, die wechselnd aus weißer – und grauer Folie geklebt werden.
Für Arbeitsstätten in der Privatwirtschaft gilt die Kennzeichnungspflicht für Gläser ebenfalls. Hier orientiert man sich an den Vorgaben der DGUV (Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung) bzw. der gültigen ASR (Arbeitsstättenrichtlinie). Demnach müssen Glastüren und Glaswände in Arbeitsräumen und Verkehrswegen deutlich gekennzeichnet werden. Die Markierungen sollen in einer Höhe angebracht sein, die von Personen gut wahrgenommen wird. Daraus ergibt sich ein Gestaltungsspielraum.
Durch unsere langjährige Erfahrung können wir Ihnen geeignete Möglichkeiten aufzeigen.

Sie haben eine Auflage bekommen?
Schicken Sie uns Fotos der Glasflächen — wir sagen Ihnen, was umgesetzt werden muss:
Was macht eine normgerechte Markierung aus?
Kontrastreich gegen den Hintergrund, hell und dunkel kombiniert
Mindestens zweifarbig
Auf zwei Höhen angebracht
Auf Augenhöhe, klar und deutlich erkennbar
Dauerhaft und UV-stabil — auch in hochfrequentierten Gebäuden mit kurzen Reinigungsintervallen
Markierung, die nicht nach Vorschrift aussieht
Regelkonform heißt nicht hässlich. Transluzente ContraSOL-Folien in Satinato-Optik erlauben ein Spiel mit Licht und Farbe; möglich sind Streifen, Kreise, Quadrate oder Ihr Firmenlogo in geätzten Tönen oder kräftigen Farben. In einer Kita sind zwei Reihen in Hell und Dunkel die Lösung, im Empfangsbereich schwarz-weiße Rechtecke, im Büro anthrazit und hellgrau im Wechsel.
Bei Umbau oder neuem Corporate Design entfernen wir die Folierung rückstandslos.

Anwendungsbeispiele und Referenzen

Welche Glasflächen sind betroffen?
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Wir erstellen ein individuelles Angebot.
Montage durch unsere Monteure und sofort besser geschützt.
FAQ – Glasmarkierung
Für barrierefreies Bauen nicht. Verlangt sind kontrastreiche, mindestens zweifarbige Markierungen auf zwei Höhen — ein einzelnes Symbol erfüllt das nicht.
Nein. Sie muss auf Augenhöhe und in der zweiten, tieferen Höhe erkennbar sein. Die Fläche dazwischen bleibt frei. Es spricht jedoch nichts gegen großflächige Markierungen. Sie können in Form von Grafiken einen gestalterischen Part übernehmen. Gleichzeitig fungieren sie als Glasmarkierung.
Die zwei-oder mehrfarbigen Markierungen werden in unserer Werkstatt produziert und millimetergenau zusammengesetzt. Dies erfolgt teilautomatisiert. Die vorgefertigten Markierungen werden beim Kunden, mittels Transferfolie, auf die Scheibe übertragen.
Ja, rückstandslos, ohne dass das Glas Schaden nimmt. Auch ein Austausch bei geändertem Design ist möglich.
Ja. Unsere Markierungsfolien sind UV-stabil und abriebfest, auch bei kurzen Reinigungsintervallen in stark frequentierten Gebäuden.
Nein. Glasmarkierungen schützen Menschen vor Verletzung durch den Aufprall auf Glas. Vogelschutzmarkierungen schützen Vögel vor dem Aufprall auf Glas.
Vögel und Menschen erkennen Formen, Farben und Kontraste in unterschiedlicher Art. Daher unterscheiden sich diese Formen der Markierung.










